Gemeinsam mit fünf weiteren Unternehmen haben wir in dieser Saison mit dem Praxisversuch „Schnitt-Hortensien ohne Chemie anbauen“ begonnen. Ziel der Untersuchung ist es, den Schnitt-Hortensienanbau weiter zu nachhaltiger zu gestalten und das dazu gewonnene Wissen breit zu verbreiten. An dem Praxisversuch sind außerdem Glastuinbouw Nederland, Delphy, Koppert, die Gärtnerei P. Wijfjes sowie die Gärtnerei Lago di Hydrangea beteiligt.
Auf dem Betrieb von HBA in De Kwakel wurden vier Gewächshausabteilungen mit verschiedenen HBA-Schnitt-Hortensiensorten in den Versuch einbezogen. Seit Januar dieses Jahres besucht wöchentlich ein Vertreter des Forschungsinstituts Delphy den Betrieb, um die Pflanzen zu kontrollieren und vorhandene Schädlinge zu zählen. Koppert liefert Beratung und stellt – wenn nötig – Nützlinge sowie biologische Pflanzenschutzmittel zur Verfügung, um Schädlinge zu bekämpfen.
„Der Versuch ist stark auf den praktischen Anbau ausgerichtet“, berichtet Sjoerd Ederveen von HBA. „Die Züchter von P. Wijfjes aus Vrouwenakker und Lago di Hydrangea aus De Lier kommen monatlich vorbei, um den aktuellen Stand aus produktionstechnischer Sicht zu beurteilen und ihre Ideen zum weiteren Verlauf des Versuchs mit uns zu teilen.“
Zu Beginn dieser Anbausaison ist insbesondere Thrips ein wichtiger Schwerpunkt. Verschiedene Nützlinge und biologische Mittel wurden eingesetzt, um Thripse unter Kontrolle zu halten. „Es ist noch zu früh, um Aussagen über die Ergebnisse zu treffen“, sagt Sjoerd Ederveen. „Zu einem späteren Zeitpunkt teilen wir die Ergebnisse jedoch gerne mit unseren Kunden.“
Am Donnerstagabend, den 11. Juni, veranstaltet HBA während der Flower Trials die jährliche Hydrangea Night. Unter anderem ist an diesem Abend auch Koppert anwesend, um weitere Informationen über den Praxisversuch zu geben.
Bildunterschrift: Bas Oudshoorn vom Forschungsinstitut Delphy besucht HBA wöchentlich, um Pflanzen zu kontrollieren und vorhandene Schädlinge zu zählen.